Der CIO – Treibende Kraft bei der Service-Digitalisierung

Chief Information Officer – Herausforderungen und neue Aufgaben

+++ Die Rolle des CIO neu definiert +++ Trotz hoher IT-Investitionen werden die gesetzten Ziele in vielen Betrieben nicht erreicht. Die Krux liegt meist weder beim CEO noch beim CIO (Chief Information Officer); oftmals scheitert es an der Undurchsichtigkeit der Ausgaben beziehungsweise an fehlenden IT-Vorgaben im Hinblick auf die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens.

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Rolle des CIO, sondern auch die Erwartungshaltung an diese Funktion und die verfügbaren IT-Budgets – letztere tendenziell sogar zum Besseren. Die Unternehmensführungen investieren laut einer Studie von Capgemini weiterhin kontinuierlich in die IT.[1] Sozusagen im Gegenzug hat und äußert das Management ein berechtigtes Interesse an einer nachvollziehbaren Erfolgskontrolle durch seine IT-Verantwortlichen, denn das Geld soll nicht nur effizient, sondern vor allem so eingesetzt werden, dass die übergeordneten Digitalisierungsziele des Unternehmens wertschöpfend erreicht werden.

Daten sammeln, Erkenntnisse ziehen

In den meisten Unternehmen erfolgt die Bereitstellung von IT-Services sehr pauschal. Um die Wirtschaftlichkeit der IT bestimmen zu können, bedarf es allerdings einer service-orientierten, Kalkulation. Das heißt, alle Leistungen der IT müssen nachvollziehbar aufgeschlüsselt werden. Im Idealfall ist dadurch eine Analyse möglich, die die Kosten den jeweiligen Abteilungen und Ebenen zuordnet. Die gesammelten Informationen geben dann Auskunft darüber, welche Leistungsabnehmer welche Kosten verursachen und ob bei IT-Investitionen überhaupt die richtigen Schwerpunkte gesetzt werden. Ein simples Beispiel: Warum sind die jährlichen IT-Kosten in der Finanzabteilung – verglichen mit der HR-Abteilung – doppelt so hoch? Diese Frage sollte problemlos vom CIO beantwortet werden können, denn die Antwort identifiziert Kostentreiber und widerlegt Fehlannahmen.

Unterstützung für den CIO

Der CIO muss in seiner Rolle als IT-Budget-Verantwortlicher viele Aufgaben stemmen, um wichtige Kostenfragen zu beantworten sowie Ausgaben transparent und wirtschaftlich zu managen. Als Unterstützung kommen Software-Lösungen wie beispielsweise anafee zum Einsatz. Diese sorgt für ein gezieltes Steuern der IT und den nachvollziehbaren Einsatz vorhandener Ressourcen. anafee bietet unter anderem verständlich aufbereitete Reports, die einen aktuellen Überblick über das IT-Budget geben und eine Kapazitätsanalyse ermöglichen. Aufgeschlüsselte Positionen zeigen, woraus sich die erbrachten Leistungen zusammensetzen und welche Kosten für die Erbringung einer bestimmten Leistungsqualität anfallen. So werden bisherige Annahmen durch Daten und Fakten gestützt.

IT-Controlling kompensiert Fachkräftemangel

Planung, Controlling und Optimierung der IT-Kosten sind auch aufgrund des vorherrschenden Mangels an IT-Fachkräften notwendig. Nach einer aktuellen Erhebung der Wirtschaftskammer Österreich meldeten die teilnehmenden Betriebe, dass der Beruf der IT-Fachkräfte ihnen mitunter die größten Rekrutierungsschwierigkeiten bereitet[2]. Der Fachkräftemangel bremst die voranschreitende Digitalisierung und die daraus resultierende Wertschöpfung der Unternehmen aus. Umso wichtiger also, die begrenzten menschlichen und die vorhandenen technischen Ressourcen effizient einzusetzen – wo wir wieder bei den Aufgaben des CIO wären.

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[1] Studie IT-Trends 2018, Digitalisierung: Aus Ideen werden Ergebnisse, von Capgemini, Seite 10 – 11

[2] Erhebung der Wirtschaftskammer Österreich https://news.wko.at/news/oesterreich/wie-sehen-die-betriebe-den-fachkraeftebedarf.html#heading_Fachkraeftemangel_nach_Branchen_3, Zugriff am 20. September 2018